Zahnärzte Blog 

 home | page1 | page2 | page3
Too Cool for Internet Explorer

Zahnbürsten

Bloged in Allgemeines von Zahnarztmoderator Sonntag Dezember 14, 2008

Zahnbürsten

 

Sie gehören zu unserem alltäglichen Leben wie kaum ein anderer Gegenstand. Schon von Kindesbeinen an wird uns erklärt, welche zentrale Bedeutung die Zahnbürste in unserem Leben einimmt und wie wichtig es ist, dass diese auch immer frisch und möglichst unabgenutzt ist. In diesem Zusammenhang muss selbstverständlich daruf hingewiesen werden, dass zu einer guten Zahnbürste auch immer die Verwendung einer hoch professionellen Zahnpaste gehört. Diese sort dafür, dass sich der Reinigungsvorgang an und um den Zähnen wesentlich schneller gestaltet. Einzelne Bakterien und andere äußerst gefährliche Keime können so gleich noch beim Putzen durch die Zahncreme oder auch Zahnpaste abgetötet werden.

Grundsätzlich handelt es sich bei einer Zahnbürste um ein Instrument zum Reiningen und zur Pflege der Zähne. Eine besonders wichtige Rolle kommt dabei auch der Pflege der Zahnzwischenräume zu. So ist es besonders wichtig, dass die Beschaffenheit der jeweiligen Zahnbürsten qualitativ sehr gut ist. In diesem Zusammenhang ist vor allem darauf hinzuweisen, dass sich die diversen Zahnbürsten hinsichtlich des Härtegrades der Borsten und der Form der Bürsten stark unterscheiden. Zu den verbreitesten Modellen der Zahnbürsten zählen die mit der Hand geführten Kurzkopfzahnbürsten. Diese Modelle sind seit etlichen Jahren fast flächendeckend auf der ganzen Welt vertreten und zählen darüber hinaus auch zu den günstigsten Varianten. Für empfindliche Zähne eignen sich eher die weicheren Borsten; für weniger empfindliche Zähne können bedenkenlos auch härtere Borsten zum Einsatz kommen.

Seit einiger Zeit - vor allem beeinflusst durch die immer größer werdende ökolögische bewegung - finden sich seit einigen Jahren auch immer mehr so genannte Wechselkopfbürsten in den Regalen der Apothkeken und Fachhändler. Diese haben den entscheidenden Vorteil, dass nach der mitunter sehr schnell eintretenden Abnutzung der Borsten, nicht gleich die komplette Zahnbürste entsorgt werden muss. Bei den immer häufiger anzutreffenden Wechselkopfbürsten brauch in einem solche Falle lediglich der Bürstenkopf ersetzt werden. Diese sind leicht von der eigentlich Bürste zu trennen und im Fachhandel neu erhältlich. Der Vorteil dieser Bürsten-Variante besteht in aller Regel vor allem aber darin, dass durch diesers Tauschverfahren deutlich weniger von dem gefährlichen und hochgradig umweltschädlichen Plastik-Müll entsteht. Sie können somit als Benutzer einer solchen Zahnbürste einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt und allgemeinen Nachhaltigkeit des generellen Einsatzes von Ressourcen leisten.

Neben diesen klassischen Modellen erfreuen sich auch immer mehr die so genannten Elektrischen Zahnbürsten äußerst großer Beliebtheit in weiten Teilen der Bevölkerung. Auch Wissenschaftler und insbesondere Zahnärzte empfehlen nachhaltig den Einsatz dieser elektronischen Variante. Diese sind in der Anschaffung selbstverständlcih deutlich teuer als die normalen Handzahnbürsten, doch birgen sie im Vergleich zu den einfach zahnbürsten zahlreiche - von vielen Kunden bisher maßloss unterschätzte - Vorteile. Durch die schnelle Rotation der Bürstenköpfe ist die Effektivität der Reinigung wesentlich höher als bei allen anderen Modellen von Zahnbürsten. Es kann sich also durchaus lohnen, die hohen Investitionskosten in eine der vielen verschiedenen Elektrischen Zahnbürsten zu tätigen.

Auch innerhalb der Gruppe der Elektrischen Zahnbürsten gibt es wiederrum zahlreiche Untergruppen. Für einen Laien, der auf der Suche nach einem geeigneten Gerät die in der Bundesrepublik Deutschland üblichen Elektronikfachmärkte betritt, kann durch das ihm entgegengebrachte Angebot sehr schnell den Überblick verlieren. Jedoch sollte man sich auf keinen Fall von der Unübersichtlichkeit des Angebots irritieren lassen. Auf jeden Fall zahlt sich vor der Anschaffung eines solchen meist nicht sehr billigen Gerätes immer eine ordentliche Beratung durch geschultes Fachpersonal aus. Durch ein solches Beratungsgespräch werden Sie genau wissen, was Sie brauchen. Beachten Sie aber bei einem solchen Kauf auch immer den Rat ihres Zahnarztes.

Grundsätzlich ist es mittlerweile natürlich selbstverständlich, dass eine Zahnbürste ein unverzichtbares Detail der persönlichen Körperhygiene ist. Egal für welches Modell man sich auch entscheidet, grundsätzlich gilt die erste Priorität immer Qualität der Bürstenkopfe. Sobald diese Bürstenköpfe erste Ermüdungserscheinungen anzeigen, sollte diese sofort gegen neue Bürstenköpfe eingetauscht werden.

Paradontitis

Bloged in Parondontitis von Zahnarztmoderator Sonntag Dezember 14, 2008

 

Paradontitis : Die häufigste Infektionsart der Welt

Unter Paradontitis, meist fälschlicherweise als Paradontose bezeichnet, versteht man die endzündliche Erkrankung des Zahnhalteapperates, welcher sich aus dem Alveolarforsatzt und dem dazugehörigen Zahnfleisches, dem Wurzelzement des Zahns sowie der Wurzelhaut zusammensetzt.
Die Paradontitis ist vermutlich die häufigste Infektionskrankheit der Welt. Besonders in Länder mit hohem Lebensstandart sind in der Regen 70% der Bevölkerung infiziert.

Auslöser der Erkrankung sind Bakterien, die sich in Bakterienfilmen (Plaques) auf den Zähnen befinden, und so besonders das Zahnfleisch anfallen.
Daraus ergibt sich nun eine Sonderung von Stoffwechselprodukten ab, die zu einer Abwehrfunktion des Körpers führen - eine Entzündung entsteht.
Die Bakterien wandern nun immer weiter Richtung Knochen, dringen in das umliegende Gewebe ein und zerstören die Kollegalfasern, an dem der Zahn am Knochen befestigt ist.
Folglich lockern sich die Zähne, das Zahnfleisch geht zurück, bis die Zähne schlieslich komplett ausfallen ( sollte keine Behandlung erfolgen).
Um so früher man eine Paradontitis erkennt, umso erfolgreicher kann die Behandlung ablaufen. Meist erkennt man die Infektion an Symptomen wie :

- Zahnfleischschwellungen und Zahnfleischbluten
- enormer Zahnbelag
- Rückgang des Zahnfleisches , sowie starker , meist recht fauliger Mundgeruch.

Außerdem kann die Paradontitis in verschiedenen Formen vorkommen.
Es gibt einmal die seltener auftretende agressive Form, wobei die Krankheit enorm schnell vorran schreitet und die Symptome zeigt, häufig handelt es sich jedoch um eine langsam vorranschreitende Krankheit.
Eine weitere Form (chronisch apikal) verspüren die Patienten erst sehr spät die Symptome. Hierfür ist meist das Absterben von Nerven die Ursache.

Wie kann man Paradontitis behandeln?

Um einer Infektion vorzubeugen ist eine saubere und gründliche Zahnreinigung sowie Mundspülung notwendig, welche Bakterien erst gar nich groß entstehen lässt.
Das Ziel einer Behandlung ist natürlich in erster Linie das komplette Vernichten der auslösenden Bakterien.
Der Behandelnte Zahnarztes wird zuerst die Wurzel glätten und reinigen, indem er Plaque, Zahnstein und andere unreinigungen beseitigt. Eine alternative zur Ergänzung der Behandlung wäre noch das gründliche Ausspülen mit antibakteriellem Mittel.
Je nach dem wie weit fortgeschritten die Paradontitis ist, reicht diese Art der Behandlung völlig aus.
Ist die Erkrankung jedoch tiefer als 6-7 mm, ist meist eine chirurgische Behandlung notwendig. In manchen Fällen ist es durchaus Sinnvoll auch Antibiotika einzusetzten. Zuvor muss jedoch eine gründliche Zahnreinigung erfolgt sein , damit Antibiotika wirkt.

Nach einer Erfolgreichen Behandlung werden meist Kontrolluntersuchungen vorrausgesettzt, da mangelnde Zahnreinigung und Mundhygiene erneute Veränderungen des Zahnfleisches hervorrufen, die der Artzt dann jedoch erkennt und vorbeugen kann, um eine erneute Infektion zu verhindern.

Sie können einer Paradontitis vorbeugen. Dazu gehören z.B eine korrekte und vorallem gründliche Zahnreinigung und Mundpflege. Besonders Raucher sind leicht gegen eine Infektion anfällig und sollten den Nikotinkonsum umstellen.

Hauptsächlich spielt das Immunsystem und die anhäufung Bakterien die Hauptrolle in der Paradontitis.
Jedoch kann solch eine Erkrankung ( die Paradontitis kommt übrigens auch bei Tieren vor und weist das fast identische Behandlungs und Erkrankungsmuster auf) auch die paradontale Gesundheit beeinflussen.

Unteranderem kann eine Paradontitis in der Schwangerschaft auftreten. Durch die Hormonstellung lockert sich das Bindegwebe auf und der Lauf der Infektion beginnt.Eine akute Gefahr für das Kind besteht jedoch nicht.
Gerade aktive Raucher sind 6-7 Mal Paradontitis anfälliger als Nicht Raucher.
Auch ungünstig plazierte Zungen und Lippenpiercings im Mundbreich können Erzündugen hervorrufen und mögleicherweise zu einer Infektion ausaten.
Auch das Risiko einer Ansteckung druch einen Lebenspartner etc. ist nich auszuschliesen.
Wie z.B eine Ansteckung von Mutter zu Kind ist nicht selten.

Zuschuss einer Krankenkasse??

Wichtig, für die Kostenzusage für eine Paradontitistherapie druch die Krankenkasse, wird eine perfekte Mund und Zahnreinigung vorrausgesetzt.
Diese werden von dem behandeltem Zahnarzt kontrolliert und der Krankenkasse als Beweis zugesichert.
Erst nach dem Erfüllen einiger dieser Vorraussetzungen trägt die Krankenkasse die Kosten (soweit die Richtlinien es vorschreiben).
Sonstige Zusatzleistungen hatder Patient privat zu zahlen.

Kieferorthopädie

Bloged in Zahn-Behandlungen von Zahnarztmoderator Sonntag Dezember 14, 2008

Die Kieferorthopädie ist ein sich etwa seit 1880 ständig weiter entwickelndes Teil- und Spezialgebiet innerhalb der gesamten Zahnheilkunde. Als einer der wichtigsten Väter der Kieferorthopäden gilt der Brite Edward H. Angle (1890) .

Kieferorthopädische Behandlungen dürfen stets nur von besonders dafür ausgebildeten und qualifizierten Zahnärzten, den “Fachzahnärzten für Kieferorthopädie” ausgeübt werden. Diese fachzahnärztliche Ausbildung erfordert, nach Absolvierung eines vollständigen, mehrjährigen Studiums der Zahnheilkunde und einem nachfolgenden Praxisjahr, eine nochmalige ganztägige Weiterbildungszeit von mindestens 3 Jahren und schliesst letztlich mit einer Facharztprüfung ab.

Die Kieferorthopädie befasst sich insbesondere mit Fragen und Problemstellungen der Erkennung, der Behandlung und der Verhütung von Zahnstellungs- und Kieferabnormalitäten, auch als dento - maxilläre Orthopädie bezeichnet. Im anglo - amerikanischen Bereich spricht man hingegen oft von Orthodontie (Zahnregulierung). Die Vorbeugung von Funktionsstörungen sowie deren Behebung stehen dabei mit an erster Stelle. Die Behandlung von Kindern nimmt daher einen wesentlichen Raum in dieser Spezialdisziplin ein.

Falsch oder schief stehende Zähne können ihre zahlreichen und wichtigen Aufgaben nicht mehr korrekt erfüllen. Ein gründliches Kauen wird oft erschwert oder ganz verhindert, weil der notwendige Kontakt der Zähne zum Gegenkiefer gestört ist. Die optimale Verdauung der nicht richtig durchgekauten Nahrungsmittel wird auf diese Weise beeinträchtigt und auch der Zahnhalteapparat wird durch eine Fehlstellung chronisch überbeansprucht. All diese Umstände können im schlimmsten Fall zu frühzeitigem Zahnverlust führen.

Derartige, fachliche Problemstellungen können beispielsweise gefunden werden bei allen Formen von Kieferfehlstellungen, etwa dem Vorbiss (Progenie) und dem Rückbiss (Retrognathie), bei verschiedenen Ausprägungsarten von Zahnfehlstellungen, wie Engstand und dadurch entstehender Platzmangel, Lücken, mit nachfolgendem Platzüberschuss, Rotation und Kippung von Zähnen, Anomalien von Zahnform und -anzahl sowie Zahndurchbruchsstörungen.
Kieferorthopädie umfasst auch die Behandlung von Kiefergelenksproblemen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Zahnärzten vor dem Beginn einer prothetischen Therapie, bei der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen (Parodontose) und der chirurgischen Behandlung schwerer Gebissfehler.

Die dem Fachzahnarzt zur Verfügung stehenden Mittel und Methoden sind glücklicher Weise heutzutage recht mannigfaltig. Die am häufigsten zur Anwendung kommenden Verfahren sind hierbei üblicherweise entweder herausnehmbare oder fest sitzende Zahnspangen, gegebenenfalls auch in Kombination mit chirurgischen Eingriffen durch den Kieferchirurgen.

Bei der modernen kieferorthopädischen Behandlung kommen fortschrittliche und lang haltbare Materialien, beispielsweise für eine Korrektur von Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien, zur Anwendung. Neben, zum Teil auch farblich gestalteten und herausnehmbaren Funktionsteilen, die während der Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, kommen, nach dem vollständigem Durchbruch der bleibenden Zähne, moderne fest sitzende Apparaturen zum Einsatz, welche funktionell und ästhetisch unbefriedigende Fehlstellungen wieder herstellen können. Seit 1997 gibt es sogar nahezu vollständig unsichtbare Zahnspangen, welche aus durchsichtigem Material hergestellt werden.

Es kommen zur Anwendung Plattenapparaturen, funktionskieferorthopädische Apparaturen (FKO)), Multibandtherapie sowie Multibrackets.

Bevor jedoch mit der notwendigen Therapie begonnen werden kann, erfolgt zunächst eine sorgfältige zahnärztliche Anamneseerhebung, wobei mit viel psychologischem Einfühlungsvermögen vorgegangen wird. Danach erfolgt eine gründliche Bestandsaufnahme mit Feststellung und Beschreibung der vorliegenden Problematik. Hierbei können ausgedehnte diagnostische Verfahren zum Einsatz kommen, bis hin zu radiologischen Verfahren, wie Computertomografie und/oder Magnetresonanztomografie.
Erst wenn alle Ergebnisse dieser notwendigen Diagnoseverfahren vollständig vorliegen, wird auf dieser Datenbasis der Heil- und Behandlungsplan erstellt, wobei die Wünsche des Patienten mit berücksichtigt werden. Die anfallenden Kosten dafür können durch eine Zahnzusatzversicherung übernommen werden. Zahnzusatzversicherungen erstatten, neben den Kosten für die Kieferorthopädie, sowohl den Zahnersatz den Zahnerhalt und sogar Prophylaxe leistungen bis zu 100 %.

Eine kieferorthopädische Behandlung benötigt oft viel Geduld und Ausdauer seitens des Patienten, da sie sich über einen längeren Zeitraum hinziehen kann. Dies stellt daher nicht selten für die Eltern noch jüngerer Patienten, aber auch die Kinder selbst vor harte Aufgaben, was Ausdauer und Behandlungsdisziplin angeht. Mit dem notwenigen Geschick auf beiden Seiten können jedoch in den meisten Fällen gute Ergebnisse erzielt werden.

Gesunde Zähne wirken wie eine persönliche Visitenkarte und sind untrennbar mit dem Lachen verbunden. Aber noch wichtiger als die optische Wirkung ist die uneingeschränkte Funktionalität des Gebisses. Schöne und gesunde Zähne beeinflussen in starkem Maße das gesamte Wohlbefinden eines Menschen. Die kenntnisreiche und handwerklich korrekte Behandlung durch den Kieferorthopäden trägt mit dazu bei.

Powered by Wordpress, theme by Dimension 2k